TSV Rot Weiß Auerbach - Volleyball

U-18 Mannschaft verpasst Quali für die Hessischen

Am 19.11.2016 wurde in der GSS-Halle der zweite Spieltag der U18 Meisterschaften ausgetragen. An diesem Spieltag entschied sich, welche Mannschaften zur Quali für die Hessenmeisterschaften fahren und somit automatisch für den Hessenjugendpokal qualifiziert sind, und welche zuerst die Quali für den Hessenjugendpokal an einem weiteren Spieltag erreichen müssen.

Zur Quali für die Hessischen zugelassen, sind die Erst- und Zweitplatzierten dieses Spieltages, zu denen Auerbach leider nicht gehörte.

Die Mannschaft, die sich aus Spielerinnen der 2., 3., und 4.Damen zusammensetzt, musste die beiden ersten Plätze den Mannschaften aus Kriftel und Bad Homburg überlassen und beendete den Spieltag mit dem 3. Platz.

Angereist waren außerdem Mannschaften aus Frankfurt, Königsstein und Bad Soden. Gespielt wurde in 2 Gruppen auf zwei Feldern, sodass die Spiele recht zügig hintereinander stattfinden konnten und das letzte Spiel bereits gegen vier Uhr zu Ende war.

Das erste Spiel in ihrer Gruppe gegen Bad Soden konnten die Auerbacherinnen klar mit 2:0 für sich entscheiden. Konzentriert und motiviert startete das Team und konnte trotz anfänglicher Schwierigkeiten, die ersten Bälle sauber ans Netz zu bringen, einige gute Angriffe platzieren und durch starke Aufschläge den Gegner unter Druck setzen. Die gute Leistung zahlte sich aus – der Satz ging mit 25:14 an Auerbach.

Auch im zweiten Satz machte das Team aus Bad Soden viele eigene Fehler, was es den Auerbacherinnen relativ leicht machte, sodass auch einige mutige Aktionen mit Punkten belohnt wurden. Auch diesen Satz und ,somit das ganze Spiel, gewann Auerbach mit 25:14.

Das zweite Spiel, in dem sich entschied, wer Gruppenerster wird und im Finale um die ersten beiden Plätze kämpfen kann, erwies sich als wesentlich schwieriger. In diesem Spiel ging es für die Auerbacherinnen gegen die altbekannten Spielerinnen aus Bad Homburg, deren ruhige, sichere Spielweise die Auerbacherinnen aus dem Konzept brachte. Es häuften sich Fehler in der Annahme und Abwehr und die dadurch erzeugte Nervosität auf dem Spielfeld wirkte sich auch auf allerlei andere Aktionen aus, sodass die Auerbacherinnen in keinen Spielfluss fanden und den Satz mit 9:25 an Bad Homburg abgeben mussten.

Der zweite Satz startete ähnlich durcheinander und verkrampft. Bei der Abwehr von einfachen Dankebällen gab es Schwierigkeiten auf Seiten Auerbachs und selbst mit den Aufschlägen schien es wie verhext. Die Auerbacherinnen kamen kaum zum Angriff und es gab einige Kommunikationsprobleme auf dem Feld. Durch lautes Anfeuern und eine schöne abschließende Aufschlagserie von Sinah Düringer konnten die Auerbacherinnen den Rückstand allerdings noch etwas verkürzen. Trotzdem ging auch dieser Satz mit 25:17 an die Gegnerinnen.

Somit war die Chance, auf die Quali für die Hessenmeisterschaften zu fahren, nun leider verpasst und im dritten und letzten Spiel gegen Eintracht Frankfurt ging es für die Auerbacherinnen nun um Platz 3 oder 4.

Das Spiel begann relativ ausgeglichen, doch nach klaren Ansagen von Trainer Willi Zeig, rissen die Mädels sich noch einmal zusammen und konnten sich einen Vorsprung sichern, den sie nicht mehr aus der Hand gaben und beendeten den Satz souverän mit 25:21.

Der zweite Satz verlief ähnlich wie der erste: es unterliefen zwar einige kleine Fehler, doch insgesamt war die Konzentration hoch genug, um den Ball vernünftig aufzubauen und so selbst wieder zum Angriff zu kommen. Auerbach setzte sich in diesem Satz mit 25:19 gegen Frankfurt durch und beendete den Spieltag somit mit dem dritten Platz.

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Letztendlich waren die Auerbacherinnen zwar enttäuscht, die Quali für die Hessenmeisterschaften verpasst zu haben, hoffen nun jedoch auf Erfolge beim Hessenjugendpokal, bei dem sie letztes Jahr den 3. Platz erreichen konnten.

Für Auerbach spielten: Luca Düringer, Sinah Düringer, Annalouise Harks, Marie-Sophie Eckert, Leonie Konietzka,  Hannah Kuch, Katharina Merk, Erza Spahiu, Eurona Spahiu, Jasmin Stier, Lotte Wenderoth (krank); Trainer: Willi Zeig

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Marie-Sophie Eckert

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