TSV Rot Weiß Auerbach - Volleyball

Anstrengender Heimspieltag

Im letzten Heimspiel der Saison musste die erste Damenmannschaft der TSV Auerbach gegen den Tabellennachbarn Eintracht Frankfurt ran und fand sofort ins Spiel. Die Gäste standen noch nicht richtig auf dem Platz, da führte die TSV schon mit 7:2 und anschließend 15:7. Gegen Ende des Satzes kam Frankfurt noch einmal heran, der Satz endete aber 25:20 für Auerbach.
Die Eintracht Damen nahmen ihren Elan aber mit in den zweiten Satz. Sie setzen die TSV mit starken Aufschlägen und guten Angriffen unter Druck. Die Heimmannschaft fand in dieser Phase des Spiels kein rechtes Mittel dagegen und lag ihrerseits nun schnell mit 4:10 und 12:20 zurück. Eine Umstellung im Block zeigte erste Früchte, jedoch ging der Satz mit 19:25 an Frankfurt.
Im dritten Satz verfolgten die Bergsträßerinnnen konsequent die taktische Vorgabe für Block und Abwehr und hielten die gegnerischen Angreiferinnen dadurch in Schach. Nach einem anfänglichen Zwischenstand von 9:7 drehte Auerbach dann richtig auf, zog Punkt für Punkt davon und gewann den Satz mit 25:13.
Die TSV Damen nahmen diesen Schwung mit in den vierten Satz, die Gäste kamen kaum zum Zug. Selbst wenn Frankfurt mit einer Angriffsfinte oder einem Blockabpraller einmal nahe am Punktgewinn war: Auerbach ackerte in der Abwehr, kratzte Bälle auf Knöchelhöhe noch in die Luft und machte dadurch viele entscheidende Punkte. Nach einer 7-Punkte Aufschlagserie von Spieler-Trainerin Monika Liepolt lagen die Gastgeberinnen mit 20:14 in Front und ließen sich den Spielgewinn nicht mehr nehmen. Mit 25:17 ging der vierte Satz und damit das Spiel an Auerbach.

Als zweiter Gast stand die Mannschaft der TG Rüsselsheim auf dem Platz. Diese Mannschaft zeichnete sich nicht wie Frankfurt mit festen, platzierten Angriffen aus ¬ im Gegenteil: häufig war der Überraschungseffekt auf Seiten der Gäste. Häufige Blockabpraller, die noch im Feld landeten, sorgten für Punkte der Gäste. Auerbach kam mit diesem Gegner gar nicht zurecht, das Spiel war kurz gesagt eine Katastrophe. Der erste Satz ging mit 21:25 an Rüsselsheim.
Um die vielen Blockfehler zu vermeiden stellten die TSV Damen ab dem 2. Satz lediglich eine Person in den Außenblock. Außerdem war die Abwehr nun auf alles eingestellt und bewegte sich deutlich besser zum Ball. Die Taktik ging auf, Auerbach gewann den Durchgang nach einer zwischenzeitlichen 10-Punkte Aufschlagserie von Caro Zeig mit 25:15.
Im dritten Satz zeigten sich allerdings erste Ermüdungserscheinungen auf Seiten der Gastgeberinnen, denen das anstrengende erste Spiel noch in den Knochen steckte. Erneut mussten Sie einen Satz und damit zu diesem Zeitpunkt auch schon mindestens einen Punkt abgeben (19:25).
Bei der Ehre gepackt mobilisierten die TSV Damen nun noch einmal alle Kraftreserven. Mit Gewalt und hohem Risiko in den Angriffen erarbeiteten sich die Bergsträßerinnen Punkt um Punkt den 25:20 Satzgewinn.
Im Tiebreak wackelte noch einmal die Annahme, jedoch konnten die Gastgeberinnen diese Schwächephase schnell überwinden und mit einem abschließenden 15:11 dieses unterirdische Spiel gewinnen.

Spielerinnen Auerbach: Elimanda Afram, Lisa Emmrich, Tina Helfrich, Laura Kilgus, Irene Kirchenschläger, Monika Liepolt, Anja Seitz, Hannah Siler, Petra Stauch, Carola Zeig.

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Petra Stauch

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