TSV Rot Weiß Auerbach - Volleyball

2. Heimspieltag mit geteiltem Erfolg

Am zweiten Heimspieltag der Saison hatte die 1. Damenmannschaft der TSV Auerbach am Samstag neben dem Tabellen-Achten VfL Marburg auch den Spitzenreiter HTG Bad Homburg zu Gast. Die beiden Spiele endeten jeweils 3:1, jedoch nur einmal für die TSV und einmal für die Gastmannschaft.

Zuerst schlugen die Bergsträßerinnen gegen eine junge und kämpferische Mannschaft aus Marburg auf. Der bemerkenswerte Einsatz und Wille, jeden Ball zu erlaufen, macht den VfL zu einem unangenehmen Gegner. So bekamen die Zuschauer auch einiges Sehenswertes geboten. Auerbach zog davon – Marburg kämpfte sich wieder heran, damit lassen sich im Grunde die ersten beiden Sätze zusammenfassen. Jeweils gegen Ende bewiesen die Bergsträßerinnen ihre Erfahrung und entschieden die Sätze für sich (25:21 und 25:18).

Im dritten Satz feierte man offensichtlich schon den Erfolg und war in Gedanken schon beim nächsten Gegner. Zu überheblich und siegessicher starteten die TSV Damen in den dritten Satz und wurden gleich kalt erwischt. Marburg zog mit 13:5 davon. Der Gastgeber erarbeitete sich zwar Punkt um Punkt und kam wieder näher heran, konnte den Vorsprung aber nicht ganz wett machen. Der Satz ging mit 19:25 an Marburg.

Im vierten Satz trumpfte Auerbach seinerseits wieder auf und konnte zu Beginn schnell mit 8:2 davonziehen. Mit hängenden Köpfen leisteten die Gäste kaum noch Gegenwehr, fast schien es, als hätten sich die Marburger Damen aufgegeben. Der Satz und damit auch das Spiel ging deutlich mit 25:9 an die TSV.

Gegen Bad Homburg wurde ein packendes zweites Spiel geboten. Gleich im ersten Satz schenkten sich die Kontrahenten nichts. Auerbach konnte zu Beginn mit 5:1 davon ziehen – mit diesem starken Beginn hatten die Homburger nicht gerechnet. Zwischenzeitlich stand es 20:15. Nach einer Auszeit kämpfte sich Bad Homburg aber wieder heran. Durch sehr starke Angriffe über die Außenpositionen konnten sie zum 22:22 ausgleichen. Der Rest des Satzes entwickelte sich zu einem wahren Krimi, in dem es ständig hin und her ging. Nach einem abgewehrten Satzball für Auerbach konnte sich Bad Homburg mehrere Satzbälle erarbeiten, die die TSV ihrerseits abwehrte. Beim Stand von 26:26 vergab Auerbach die Chance auf einen eigenen Satzball – 26:27. Mit dem nächsten Angriff machte Bad Homburg dann dem Spektakel ein Ende (26:28).

Die Bergsträßerinnen waren durch diesen ersten Satz sehr motiviert. Man wollte dem Gegner weiterhin durch gute Blockarbeit und sehr variable Angriffe das Leben schwer machen. Dies misslang im zweiten Satz allerdings völlig. Nichts wollte so recht klappen und man ging mit 9:25 unter.

Das war der Ansporn für den dritten Satz. Die TSV Damen schlugen wieder druckvoller auf, gestalteten die Angriffe wieder variantenreicher und der Satz ging mit 25:17 an den Gastgeber.

Auerbach konnte sich zu Beginn des vierten Satzes ein kleines Punkte-Polster auf 14:10 erarbeiten. Geplant war nun, das Spiel in den Tie-Break zu bringen. Doch dann kam wieder der gefürchtete Einbruch. Die Gastgeber setzten sich im Angriff nicht mehr entscheidend durch und Homburg konnte durch sehr druckvolle Aufschläge vorbeiziehen, sie machten gleich sechs Punkte in Folge. Am Ende reichte es leider nicht für den großen Show-Down im Tiebreak, der Satz musste mit 20:25 verloren gegeben werden.

Durch die Trainingsverletzung von Stamm-Libera Jessica Mügendt kam in dieser Saison erstmals Friederike Crößmann-Fitze zum Einsatz. Sie spielte diese ungewohnte Position mit Bravour, bot der Mannschaft einen starken Rückhalt und glänzte mit hervorragenden Abwehraktionen.

Die TSV-Spielertrainerin Monika Liepolt zeigte sich von der Leistung der Mannschaft insgesamt sehr angetan. „Ich bin zufrieden. Wir haben sehr gut gekämpft und Moral gezeigt.“

Als Belohnung für das gewonnene erste Spiel öffneten die Auerbacher Damen traditionell ihren Süßigkeiten-Koffer. So wurde der Tag mit Spiel und Spannung komplettiert durch Schokolade.

Spielerinnen Auerbach: Friederike Crößmann-Fitze, Irene Fast, Tina Helfrich, Monika Liepolt, Marlene Maurer, Jessica Mügendt, Cordula Pütter, Anja Seitz, Pia Staab, Petra Stauch, Lisa Wächter.

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Petra Stauch

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