TSV Rot Weiß Auerbach - Volleyball

2. Herrenmannschaft verpasst die Chance auf Punkte

Der erste Heimspieltag endet mit zwei 0:3 Niederlagen der Rot-Weißen

Mit zwei 0:3 Niederlagen gegen SG Egelsbach und BSC Offenbach beendete die 2. Herrenmannschaft der TSV Rot Weiß Auerbach ihren ersten Heimspieltag der Saison 2004/2005. Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis, dass man in der Bezirksoberliga mit der neu formierten Mannschaft dennoch gut mitspielen kann.

Die Rot-Weißen konnten an ihrem ersten Heimspieltag erstmalig mit einem zehnköpfigen Mannschaftskader antreten. Bei den beiden vorangegangenen Spieltagen konnte jeweils nur mit einem Rumpfteam agiert werden. Das erste Spiel gegen Egelsbach, dem Aufsteiger aus der Bezirksliga, begannen die Auerbach sehr nervös und unkonzentriert. Nach einem zwischenzeitlichen 0:5 Rückstand und einer ersten Auszeit fanden die Rot-Weißen allerdings wieder in Ihr Spiel. Der Satz endete dennoch mit 19:25 ? deutlicher als die beiden folgenden Sätze ? für die Egelsbacher. Im zweiten Satz der Partie konnten die Auerbacher das Kräfteverhältnis wesentlich ausgeglichener gestalten. Der Satz endete mit 23:25. Zwischenzeitlich gingen die Auerbach in Führung, konnten diese jedoch durch die hohe Eigenfehlerquote nicht halten. Es gelang leider nicht, die erarbeitete Führung auszubauen und den Satz als Sieger zu beenden. Der Dritte Satz verlief ähnlich und wurde mit 21:25 ebenfalls verloren. In der Partie war allerdings zu erkennen, dass die Auerbacher im Angriff risikofreudiger agierten als in den beiden letzten Spielen.

Im zweiten Spiel mussten die Rot-Weißen gegen den Landesliga-Absteiger BSC Offenbach antreten. Was beim Einspiel nach einem klaren Sieg für Offenbach aussah, konnte aber mit zunehmenden Spielverlauf nicht bestätigt werden. Die Mannschaft aus Offenbach hatte große Mühe, ihr Spiel den Rot-Weißen aufzuzwingen. Auch in diesem Spiel konnte aufgrund einer hohen Eigenfehlerquote kein Satz gewonnen werden, was durchaus möglich gewesen wäre. Somit verloren die Auerbacher zwar mit 0:3, ein klarer Sieg wie dieser auf dem Papier zuvor prognostiziert wurde, konnte allerdings durch die Offenbacher nicht erzielt werden. Das die Auerbach gut mitspielten, ist nicht zu Letzt ein Verdienst der anwesenden Fans, die mit Trommeln und anpeitschenden Gesängen für eine laute, aber stets faire Stimmung auf den Rängen der GSS-Halle sorgten. Ab dem zweiten Satz wurden diese von der eintreffenden vierten Herrenmannschaft tatkräftig unterstützt.

Coach Thomas Weber war mit dem Verlauf der beiden Heimspiel zufrieden. Man sieht, das diese neu formierte Mannschaft in der Bezirksoberliga nicht zum ?Abschuss freigegeben? ist und durchaus auch Möglichkeiten besitzt, den eine oder anderen Gegner zu schlagen. Vielleicht können die Rot-Weißen aus Auerbach am nächsten Spieltag im November mal wieder eine Überraschung landen. Denkbar ist bei dieser Mannschaft alles./ Frank Seehaus

Für Auerbach spielten:
Thomas Weber, Frank Weber, Torsten Eberlein, Udo Pinne, Frank Seehaus, Harald Boeddinghaus, Andreas Gärtner, Thomas Weidmann, Thomas Hoffmann, Josef Kreuziger.


So sah es der Gegner aus Offenbach:
Tabellenführung ausgebaut!

Mit einem souveränen 3:0-Sieg baute die Truppe von Spielertrainer Hüsy ihre Führung in der Bezirksoberliga Süd auf 8:0 Punkte aus und hat nach dem Dämpfer für Urberach nun bereits zwei Punkte Vorsprung auf die Verfolger. Die Mannschaft konnte es sich gegen den schwachen Gegner (“Den hätte auch unsere Zweite bezwungen”) erlauben, etwas zu experimentieren. Und im Außenangriff lösten sich Felix (1. Satz), Marko (2.) und der erstmals eingesetzte Oli (3.) ab. Oliver ist für unsere 3. Herren gemeldet, bekam aber als HVV-Kaderspieler ein Zweifachspielrecht für die Erste. “Er spielte sehr solide, brachte aus der Abwehr alle Bälle gut nach vorne und machte im Angriff nur einen Fehler, lobte Hüsy. Gefehlt haben Pascal (Seminar in Kuba) und Billy (Prüfung).

“Der Sieg war nie gefährdet”, so Hüsy weiter. “Die Jungs haben mit Egelsbach nun einen weiteren Gegner (6:2 Punkte) gesehen und wissen nun um ihre eigene Stärke.”

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