TSV Rot Weiß Auerbach - Volleyball

In zehn Sätzen zum Sieg

Man könnte meinen, die Damen 4 der TSV Auerbach haben ihren Heimspieltag voll ausgekostet. Sie begrüßten am 25.11.2017 die Gegner FC Leeheim und SSG Langen und spielten in diesen zwei spannenden Spielen ganze 10 Sätze. Trotz der zwei Tie-Breaks, die die Mädels nicht nur körperlich sondern auch mental anstrengten, bewiesen sie starkes Durchhaltevermögen.

Der Spieltag startete mit dem Gegner FC Leeheim, die leistungsmäßig auf dem Niveau der Auerbacherinnen  sind, was ein knappes Rennen bedeutete. Seitens Leeheim gab es viele starke Angriffe und Angaben, die die Auerbacherinnen aber sauber kontrollierten und mittels einiger Angriffsserien konnten sie den ersten Satz mit 28:26 für sich entscheiden. Im zweiten Satz traute sich dann auch das gegnerische Team ihre Angriffsmöglichkeiten, die durch verschenkte Dankebälle verursacht wurden,  gänzlich auszuschöpfen und gewann somit – wenn auch knapp – mit 25:27.

Auch der dritte Satz erwies sich am Ende als ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Auf Seiten des TSV führten Schusselfehler, sowie Mangel an Konzentration zu einem Endstand von 24:26 für FC Leeheim. Dennoch ließ die Motivation und der Wille zum Gewinnen nicht nach, da die Damen 4 in den letzten Wochen gute Trainingseinheiten absolvierte und sich vornahmen, ihr Können auch jetzt an Spieltagen abzurufen. So folgte der vierte Satz mit einem 25:23 für die TSV Auerbach, der die Mädels ins Tie-Break brachte – leider verlief der nicht so wie anfangs erhofft.

Zu Beginn hatten die Auerbacherinnen Schwierigkeiten mit der Annahme einer aufschlagstarken Kandidatin der Konkurrenten. Das Gegnerteam – berauscht von der Glückssträhne – nutzte die Unkonzentriertheit und Zerstreuung der TSV Damen aus, um die ersten acht Punkte zu erzielen.  Mit einer kleinen Auszeit wurde den Mädels des TSV klar, dass sie so ganz sicher nicht als Sieger hervorgehen. Deshalb holten sie nochmal alles aus sich heraus und erlangten noch zehn Punkte.

Leider konnten sie die am Anfang verlorenen Punkte nicht mehr einholen und beendeten ein dennoch gelungenes Duell mit dem fünften Satz von 10:15.IMG-20171125-WA0008

Nerven-und energiegestärkt starteten die Mädels der TSV in das 2.Spiel gegen die SSG Langen. Es folgten zwei starke Sätze, in denen sichtbar wurde, dass die Auerbacherinnen sicher und souverän angreifen können und gefährliche Gegner für die SSG Langen werden könnten. Dennoch waren die Gastspieler höchst motiviert und konnten viele Angriffe unter ihre Kontrolle bringen, sauber aufbauen und ebenfalls starke Angriffe tätigen. Es kristallisierte sich aber heraus, dass die Damen 4 der TSV das leistungsstärkere Team ist, weshalb auch die ersten beiden Sätze von jeweils 25:21 verdient an den TSV gingen.

Siegessicher stürzten die Auerbacherinnen in den dritten Satz. Doch wie ausgewechselt erschien plötzlich die gegnerische Mannschaft, die sich mit souveränen Angriffen präsentierte. Überwältigt vom Aufholmanöver der SSG Langen, versuchten die Mädels der TSV dagegen anzukämpfen. Frustration machte sich breit, als dann auch Anfängerfehler und Aufschlagfehler auftraten. Der dritte Satz endete mit einem Punktestand von 23:25 für das Gastteam.

Jetzt näherten sich langsam auch Demotivation und Konzentrationsmangel. Nach viereinhalb Stunden Volleyball ist das wohl auch kein Wunder. Das projizierte sich unglücklicherweise auf den Verlauf des vierten Satzes, der vom üblichen Leistungsstandard der TSV Damen stark abwich. Viele eigene Fehler, die sie sich selbst zu verschulden haben, machten es SSG Langen extrem leicht, ein Unentschieden mit dem gewonnenen vierten Satz und somit ein zweites Tie-Break für diesen Tag auszulösen.

Das zweite Tie-Break ebenfalls an sich vorbeiziehen zu lassen, war für die Auerbacherinnen keine Option. Folglich bewiesen sie für die letzten 20 Minuten ihr Können. Tatsächlich führte dies zum Erfolg und die Mädels konnten endlich aufatmen nach dem fünften Satz, der 16:14 endete.

Es spielten: Nele Elsner, Jana Folk, Lilli Maxheimer, Johanna Richter, Lea Schäfer, Corinna Stier, Jasmin Stier, Nora Tölke

Laura Kutzner

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