Fragt man ChatGPT oder Copilot nach dem größten Open-Air Volleyballturnier auf Rasen in Deutschland, so wird der Munich Slam mit 64 Teams angeführt, da kann man in Auerbach nur müde lächeln. Mit 144 Teams ist das 37. Bergsträßer Volleyballturnier (BVT) der TSV Rot-Weiß Auerbach mal eine andere Liga und das vermutlich größte Turnier in ganz Europa, in dem alle Teams in einem Turnierbaum spielen.
Vom 4. bis 6. Juli 2025 war das Weiherhausstadion erneut Anziehungspunkt für Volleyballfans aus ganz Deutschland und auch dem Ausland. Auf 27 Rasenfeldern wurde gespielt, gekämpft und gejubelt. Mit über 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das Turnier ein echtes Highlight für alle Sportbegeisterten – egal ob ambitioniert oder einfach aus Spaß dabei.
Das Wetter spielte – so wie die am Ende 142 angetretenen Teams – bis fast zum Ende mit, es gab leichte Ausfallerscheinungen bei beiden zum Ende hin. Das eine nicht zu ändern, das zweite ein wenig ärgerlich für die Gegner, die unverrichteter Dinge wieder abziehen müssen, da sie ein Freilos statt einer Rasenpartie Volleyball bekommen.
Apropos Party – auch dieses Jahr ging es bis “die Wolken wieder lila sind” in Partyzelt und der Schütthütt. Dort besonders beliebt, das “Krokodil”, Mäxchen und der “Flieger”, die natürlich alle für Trinkspielchen her halten mussten. Aber auch die gut besuchten Essensstände mit Salaten, Flammkuchen und Gegrilltem, Kinderbetreuung, die TSV-Hüp昀戀urg und seit vielen Jahren, der Jonglierkurs mit Ehrenmitglied Martin Dürr waren wie üblich Anziehungspunkt.
Im Finale am Sonntagnachmittag zeigten “Fuego” und das “Kamikazeteam”, was man unter freiem Himmel und barfuß auf Rasen so an Volleyballsport hinbekommt. Am Ende siegten Fuego im Tiebreak und schrieben sich so in die Annalen des Turniers als bestes von 142 Teams.
Parallel fand wie üblich ein Beachvolleyball-Cup statt, der mit den in Auerbach mittlerweile verfügbaren sechs Beachvolleyball-Courts zwei voll besetzte 16er Turnierbäume für Damen und für Herren anbietet. Damit ist auch das Bergsträßer Beachturnier das mittlerweile größte in ganz Hessen und bietet als eines von wenigen noch Finals mit vollen Zuschauerrängen.
Gewinner hier das Vater-Sohn Team Robert und Konsti Stodtmeister von der SG Rodheim und bei den Damen Stine Funk und Paula Kastner aus Mainz.
Müde lächeln (s.o.) ist ein gutes Stichwort: Der Aufwand für die Ausrichtung ist immens und wird nahezu vollständig von den Volleyballern selbst erbracht, von Zeltaufbau, Küchenaufbau, Turnieraufbau und Durchführung, als auch vom Catering und Festbetrieb, für den der Förderverein der Volleyballer verantwortlich ist. Die Einnahmen ermöglichen den Sportbetrieb der Abteilung und sind ein wichtiger Baustein der Finanzierung der Abteilung.
Save the date für 2026: 3. – 5. Juli
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