Nach 2 Siegen in Folge in Frankfurt mussten sich die Auerbacher 1. Herren beim dritten Spieltag in Riedberg mit einem 1:3 gegen Eintracht Frankfurt 2 zufriedengeben.
Vor allem im ersten Durchgang blieben die Bergsträßer deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück. Unsicher und kaum Durchschlagskräftig im Angriff, zögerlich in der Abwehr und ohne nennenswerte Blockerfolge, hatten sie dem soliden Spiel der Frankfurten kaum etwas entgegenzusetzen. Eine zu große Eigenfehlerquote, vor allem mal wieder im Aufschlag, bescherten schnell einen 5-Punkte-Rückstand. Bei eigenem Aufschlag kamen keine Punkte auf’s Konto, während Frankfurt mit guten und sicheren Aufschlägen stetig mit 2-3 Punkten bei eigenem Aufschlag davonzog.
Wie schon häufiger in dieser Saison: kein guter 1. Satz der Auerbacher Jungs, die sich mit eigener Kraft nicht aus dem Schlamassel ziehen konnten und den ersten Durchgang mit 16:25 verbuchen mussten.
Im zweiten Durchgang gelang es den Auerbachern, vor allem über eine mutiger nach Vorne gespielte Annahme und den dadurch entstehende Druck über die Mittelblocker, deutlich besser ins Spiel zu finden. Angeführt von Samuel Düringer und Samuel Wiebe kam die Mannschaft nun auch deutlich besser in der Abwehr in Schwung.

In einem ausgeglichenen Spiel gelang es den Bergsträßern über alle Positionen variabler zu agieren. Vor allem die beiden Diagonalspieler Geburtstagskind Den Balanutsa und Simon Kulick erhöhten im abwechselnden Duett den nötigen Druck, um die Außenangreifer Erik Plessow und, im weiteren Verlauf Kapitän Frank Treetzen, zu entlasten. In einem spannenden Satz behielten die Auerbacher bis zum 27:25-Satzgewinn die Oberhand.
Satz 3 begann leider wieder mit einem verschlafenen Start und, wie auch schon zu häufig in dieser Saison, einem Feststecken in Läuferposition 4, aus der sich die Jungs einfach nicht befreien konnten. Im Doppelwechsel mit Den Balanutsa und Sebastian Frühwirth konnte das Zuspiel auf Läufer 1 geschoben werden und die Auerbacher kämpften sich angeführt von Samuel Wiebe erneut an die Frankfurter ran. Leider reichte es am Ende nur zu einem etwas unglücklichen 23:25, aber immerhin spielten die Bergsträßer nun auf Augenhöhe mit den starken Frankfurtern mit.
Mitspielen reicht aber nicht zum Punktgewinn: Philipp Thorsch zeigte deshalb in Durchgang 4 warum er beim eigenen Heimspiel gegen Frankfurt noch so schmerzlich im Zuspiel vermisst wurde. Mit starken direkten Blockwinnern machte er seine Jungs richtig heiß auf einen angestrebten Tiebreak und bis zur Satzmitte war man auch noch voll auf Kurs. Dann erfolgte leider ein Bruch in der Konzentration. Individuelle Fehler in der Annahme, im Block und auch direkte Fehler im eigenen Angriff brachten Frankfurt zurück auf die Überholspur, die sie leider bis zum 21:25 nicht mehr verließen.
Insgesamt können die Auerbacher 1. Herren mit der Entwicklung in den letzten Wochen zufrieden sein, da sie zumindest wieder mit den Mannschaften der starken oberen Tabellenhälfte mithalten können. Da aber erneut keine Punkte gegen die Eintracht eingefahren wurden, waren die Gesichter zum Ende des Spieltags doch länger als nötig.
Die nächste Chance gibt’s dann am 08. Februar gegen den direkten Tabellennachbarn VC Eberstadt.










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