D4 am 09.11.2019 Zuhause mit Licht und Schatten

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In der Halle der GSS-Schulen waren am Samstag die Mannschaften vom DSW Darmstadt 4 und SF Seligenstadt zu Gast. Die beiden Stammspielerinnen auf außen, Laura Kutzner und Nadia Essing, fehlten. Dafür rückte Malin Schultz erstmals von der Mitte auf Außen und macht Ihre Sache sehr gut. Ihr Debüt gab Amelie Schmidtke als Mittelangreiferin und Sie sorgte für viele gelungene Angriffe.

Zuerst ging es gegen die Damen aus Darmstadt. Bisher sieglos waren Sie der vermeintlich schwächere Gegner. Doch schon die ersten Ballwechsel zeigten, dass beide Teams auf Augenhöhe spielten. Beide versuchten guten Volleyball zu zeigen. Der Satz ging hin und her. Auerbach konnte am Ende einige Satzbälle abwehren – aber nicht alle: 26.28 in Durchgang 1. Da half auch eine gute Feldabwehr nicht.

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Im zweiten Satz lies Darmstadt etwas nach, vor allem die guten Angaben der Rot-Weißen – hier insbesondere von Karla und Lissy – setzten Ihnen zu. Sie sorgten so für ein klares 25:17 – Satzausgleich.

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Leider konnte diese Leistung nicht in den dritten Satz übertragen werden. Die Konzentration war zunehmend weg, vor allem in der Annahme wurde viele Fehler gemacht. Schnell stand es nach einem 12.25 dann 1 zu 2 nach Sätzen. Dann jetzt aber in Satz vier wieder angreifen! Wünschten sich die Bergsträßerinnen – aber konnte es überhaupt nicht umsetzten. Nervös und unsicher kamen zu viele Fehler und schnell der Matchball gegen Auberbach. Er wurde verwandelt und DSW 4 gewann mit 25:16 und damit 3:1 nach Sätzen.

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In der Pause vor dem zweiten Spiel waren die Spielerinnen weniger geknickt als vielmehr sauer. Sie wollten dann eben das zweite Spiel unbedingt gewinnen. Seligenstadt hatte allerdings bisher alles gewonnen…

.. und Rot-Weiß spielte endlich mal von Anfang gut. Der Gegner präsentierte sich in diesem Satz erschreckend schwach. Schnell stand es völlig ungefährdet 25:10. Alles sah nach einem schnellen 3:0 aus. Doch Seligenstadt zeigte in Folge ein ganz anderes Gesicht. Sie versuchten erst gar nicht, guten Volleyball zu spielen. Im ganzen Spiel kam kein Angriffschlag im Sprung von den Gästen. Oft kamen erste und zweite Bälle direkt zurück – nur damit hatte Auerbach große Probleme. Vor allem die Feldecken wurden schlecht verteidigt. Wenn es dem TSV nicht gelang, mit sehr guten Angriffen den Ball „tot“ zu machen, folgte im Hin und Her viel zu oft ein Spielfehler bei der Heimmannschaft. So ging Satz zwei unnötig mit 23:25 verloren.

Das nagte sehr am Selbstvertrauen, aber nicht an der Entschlossenheit. Der Kampf wurde angenommen – im dritten Satz wurde das mit einem 25:23 belohnt.

Jetzt aber ein 3:1 und drei Punkte machen! Leider hatte Seligenstadt etwas dagegen. Sie kämpften um jeden Ball und machten Punkt um Punkt. Die guten Auerbacher Angaben zeigten weniger Wirkung als zuvor und es gab dann immer mehr Fehler bei der Angabe sowie Bälle, die in die Auerbacher Feldecken fielen. Das Resultat: 22:25 und Tie-Break.

Nach all dem, was die Rot-Weißen an dem Spieltag investiert haben wieder (fast) leer ausgehen? Als den Spielerinnen diese Gefahr bewusst wurde, ging ein Ruck durch das Team. Es wurden alle Reserven mobilisiert. Indra kam sogar zum ersten Mal in Ihrer Karriere auf dem Großfeld als Außenangreiferin ins Spiel und machte Ihre Sache gut. Die Sicherheit war wieder da, gut gestellte Bälle wurde verwandelt. Der Tie-Break wurde völlig ungefährdet mit 15:5 gewonnen. Die Erleichterung und Freude darüber war sehr groß.

Es spielten:

Im Zuspiel Karla Dietsch, Hanna Heller und Friederike Keller

Als Mittelblock Lissy Biernat, Indra Meyer und Amelie Schmidtke

Auf Außen Malin Schultz, Mara Wahlig, Carolina Gellrich und Kyra Gassner

Trainer: Stephan Lies

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