Drei Punkte & gelbe Karte für 1. Damen

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Die lange Anreise nach Kassel hat sich für die 1. Damenmannschaft der TSV Auerbach gelohnt. In einem umkämpften und knappen Spiel nehmen sie einen 3:1 Sieg aber auch eine gelbe Karte mit nach Hause.

Doro

Doro Frühwirth im Angriff

Die TSV Damen starteten gut in den ersten Durchgang. Stets leicht in Front setzten sie sich bis zum Stand von 17:13 leicht ab. Ein paar Schwächen in der Annahme, die man doch in der vergangenen Woche so intensiv trainiert hatte, ein Aufschlagfehler und die eine oder andere unglückliche Aktion am Netz sorgten dafür, dass Bergshausen vorbeizog. Auch die beiden Auszeiten beim 20:21 und 20:24 halfen nicht, der erste Satz ging mit 21:25 an die Gastgeberinnen.

Der zweite Satz verlief deutlich knapper. Druckvolle Aufschläge sorgten auf beiden Seiten für Punkte, ebenso wie einige Aufschlagfehler. Beide Mannschaften zeigten tolle Angriffe und Angriffsfinten, die Abwehr eroberte reihenweise Bälle. Am Schluss hatte Auerbach das Glück auf seiner Seite und gewann mit 25:22.

In Satz drei legten die Gäste wie so oft in der Saison einen Fehlstart hin. Durch zwei Positionswechsel brauchten die TSV Damen einen Moment, wieder die Orientierung zu gewinnen. Schnell lag Bergshausen mit 3:10 in Front. Doch Auerbach ist bekannt dafür, bis zum letzten Punkt zu fighten. In der Mitte des Satzes gingen sie in Front, packten auch auf der so angriffsstarken Mittelblockposition den einen oder anderen Lob aus und verbuchten mit 25:20 einen weiteren Satzgewinn.

Der nächste Satz begann kurios. Die Stellspielerin des FSV Bergshausen war beim Spielstand von 6:7 gestolpert und stürzte ins Auerbacher Feld. Da sie somit im Weg lag und außerdem vermutet werden konnte, dass sie sich vielleicht verletzt hatte, spielten die TSV Damen den Ballwechsel nicht zu Ende, der Ball fiel ins eigene Feld. Der Schiedsrichter hatte den Sturz und somit den Übertritt der FSV Stellerin nicht bemerkt. Er entschied statt auf Fehler auf Punkt für die Gastgeberinnen. Aufgestachelt von einigen vorangegangenen strittigen Entscheidungen kochten die Emotionen nun hoch. Die Bergsträßerinnen äußerten deutlich ihr Unverständnis, wie man dies übersehen könne – allen voran Spielertrainerin Liepolt, die dafür eine gelbe Karte kassierte (keine weiteren Auswirkungen). Emotional angestachelt agierte die TSV in den folgenden Ballwechseln zu hektisch und beging weitere Fehler. Erst die Auszeit beim 7:11 brachte wieder die nötige Ruhe ins Auerbacher Spiel. Von nun an ging es hin uns her, keine der Mannschaften setzte sich ab. Am Ende hatten aber doch die Bergsträßerinnen mit 25:22 wieder einmal das bessere Ende für sich.

 

Es spielten: Carvalho, Frühwirth, Helfrich, Kilgus, Kirchenschläger,  Liepolt, Stauch, Weihrauch, Zeig

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