Tier? Maschine? Tiermaschine!

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Heimspieltag der 2.Damen des TSV Auerbach Volleyball bringt Sieg und Niederlage

Der erste Heimspieltag der zweiten Damenmannschaft des TSV Auerbach Volleyball in der Rückrunde der Saison war geprägt von viel guter Stimmung und einem Spielergebnis, das leider nicht ganz den Ehrgeiz der Mannschaft befriedigt, mit dem sich aber leben lässt. So stand eine Niederlage gegen VC Ober-Roden (1:3) und ein Sieg (3:2) gegen DSW Darmstadt als Endergebnis fest.

Pünktlich mit Spielbeginn um 15 Uhr stand die Mannschaft motiviert und voller Elan auf dem Feld – was sich auszahlte. Den ersten Satz gegen Ober-Roden gewann das Team innerhalb von 20 Minuten dank erstklassigen Angriffen und einer souveränen Abwehr mit deutlicher Führung (25:16). Leider holte  VC Ober-Roden im zweiten Satz wieder auf und entschied diesen fast ebenso deutlich mit 25:17 für sich.
Ab diesem Zeitpunkt ließ sich der VC nicht mehr aus der Ruhe bringen, auch der nächste Satz ging an die Gäste, da die TSV mit vielen Eigenfehlern im Angriff und Unstimmigkeiten in der Annahme zu kämpfen hatte. Der letzte Satz der Partie wurde noch einmal spannend, gab dem Spiel aber auch einen bitteren Beigeschmack: Die beiden Mannschaften lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei einem Punktstand von 22:22. Die Gegner blockten einen Angriff von die TSV Spielerin Aylin Lindmayer sichtbar ins Aus, was vom Schiedsgericht jedoch nicht gesehen und somit als Fehler der Auerbacher Mannschaft abgepfiffen wurde. Gerade bei einem solchen Punktestand war dies natürlich frustrierend. Insgesamt wurde das erste Spiel also eine Niederlage für die TSV, mit einem Endstand von 1:3.

Im zweiten Spiel des Tages gegen den DSW Darmstadt konnte die TSV mit vollem Durchhaltevermögen, starkem Block und Angriff am Netz sowie einem Bankteam aus motivierenden Anfeuerern punkten. Natürlich musste es nochmal spannend werden, sodass das Spiel erst im 5. Satz (Tie-Break) am Abend des Spieltages entschieden wurde. Genau wie im Spiel davor konnten die Auerbacher Damen den ersten Satz mit einem klaren 25:15 für sich entscheiden. Im zweiten Satz ließ die Konzentration ein wenig nach und der DSW gewann an Energie, sodass der Satz wieder an die Gäste ging. Im dritten Satz konnte die TSV dann wieder alle Kräfte mobilisieren, ein besonders starkes Team waren die „Tiermaschine“ Leonie Konietzka im Außenangriff und die „Blockmaschine“ Karolina Müller auf Position 3, die den Gegnern am Netz keine Chance ließen. Unglücklicherweise konnte der DSW den vierten Satz wieder mit 25:20 für sich entscheiden, sodass das Team noch einen fünften Entscheidungssatz spielen musste. Im Tie-Break entschied die TSV das Spiel dann aber endgültig für sich, sodass der Tag mit einem Sieg beendet werden konnte.
Insgesamt war die spielerische Leistung der TSV an diesem Samstag durchwachsen, mit dem VC Ober-Roden und dem DSW Darmstadt standen den Damen aber auch keine schwachen Mannschaften gegenüber. Auf jeden Fall aber zeichnete sich der Tag durch viel Motivation, gute Stimmung und dem Spaß am Mannschaftssport aus.

Es spielten: Aylin Lindmayer, Tanja Heusinger, Leonie Konietzka, Sinah Düringer, Natalie Augustin, Lisa Lehmann, Yasmin Mohr, Anja Röhl, Karolina Müller, Eva-Lotte Wenderoth

Trainer: Willi Zeig

Spielbericht: Freya Nagel

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