Damen 1 etwas harmloser Saisonauftakt

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Einen etwas holprigen Start in die Oberliga legten die 1.Damen der TSV Auerbach vergangenen Samstag hin. Gleich im ersten Spiel der Saison zu Gast beim Regionalligaabsteiger TSV 1860 Hanau mussten sie eine deutliche 0:3 Niederlage hinnehmen.

Nach einer mühsamen Trainingswoche und mit einer ungewohnten Aufstellung fiel es den Auerbacherinnen von Anfang an schwer ins Spiel zu finden. Mit Mittelblockerin Diana Neuhauser stand eine Spielerin auf dem Feld, die sich erst kurzfristig bereit erklärt hatte, für die fehlende Irene Kirchenschläger einzuspringen. Es fehlte schlicht Zeit um die Spielabläufe zu koordinieren. Das verstärkte zusätzlich die Unsicherheit, die mangels fehlender Abstimmung bereits vorhanden war. Das erfahrene Hanauer Team wusste genau diese Schwächen für sich zu nutzen. Schon die druckvollen und gut platzierten Aufschläge störten den Aufbau des Auerbacher Spiels. Mit teils harmlosen Angriffen gelang es den TSV Damen nicht, den Gegner wesentlich unter Druck zu setzen. In allen Sätzen liefen sie von Beginn an hinterher. Nach dem verlorenen 1.Durchgang (19:25), griff für die gesundheitlich angeschlagene Petra Stauch die Nachwuchsspielerin Flo Xhemali ins Geschehen ein. Sie sorgte, zusammen mit Neuzugang Doro Frühwirth über die Außenposition für spektakuläre Angriffe. Es gelang den Gästen nun auch einmal die längeren Ballwechsel für sich zu entscheiden. Doch in der Schlussphase des 2.Satzes leisteten sie sich kleine Patzer und mussten auch diesen mit 21:25 abgeben. Ein kurzes Aufbäumen zu Beginn des 3.Satzes bescherte den Auerbacherinnen die einzige Führung in dieser Partie. Auch dies konnte aber den Hanauer 25:19 Erfolg nicht gefährden.

Insgesamt war Spieltrainerin Moni Liepolt mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Es mangelte nicht an Kampfgeist oder an der richtigen Einstellung. Unter den gegebenen Umständen war das Hanauer Team einfach zu stark. Dennoch können die Auerbacherinnen schon am kommenden Samstag gegen TV Waldgirmes in der heimischen Halle zeigen, dass sie mehr drauf haben.

Es spielten: Frühwirth, Helfrich, Liepolt, Kilgus, Neuhauser, Stauch, Zeig, Weihrauch, Xhemali

 

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