Informationen für Eltern

Eine Information für Eltern — als Frage- und Antworttext

Frage: Was kann Volleyball als Sportart für mein Kind leisten?

Um das zu beantworten ist es wichtig, das Besondere beim Volleyball zu verdeutlichen.

Dazu hilft die Frage: Warum gibt es beim Volleyball keinen Superstar wie z.B. einen Dirk Nowitzki bei den Basketballern?

Beim Volleyball sind durch das Regelwerk Sololeistungen wie Körbe oder Tore im Alleingang unmöglich. Selbst ein Team aus lauter Nowitzki-Klone wäre wohl keine gute Mannschaft, da auch ein Superstar Schwächen hat, die nur durch andere Teammitglieder ausgeglichen werden können. Für ein Volleyballteam heißt das, Stars sind nicht wichtig, sondern das Zusammenspiel unterschiedlicher Spieler mit ihren eigenen Stärken. Spieler müssen sich dabei auch ihrer individuellen Schwächen bewusst sein, um sich gegenseitig helfen zu können.

Somit lernt jeder Volleyballspieler zunächst unbewusst: Nicht ich bin wichtig, sondern wir = das Team und wie wir zusammenarbeiten – am gemeinsamen Ziel.

Diese Lernaufgaben sind auf alle Bereiche im Leben übertragbar. Volleyball lernen ohne soziales Lernen ist nicht möglich.

Die Antwort lautet demnach: Volleyballsport leistet neben dem körperlichen/geistigen Erlernen einer Mannschaftssportart auch noch in hohem Maße soziales Lernen und die Aneignung von Teamfähigkeit.

 

Frage: Warum soll mein Kind Volleyball gerade bei der TSV Auerbach spielen?

Die Antwort auf diese Frage ist mehrteilig:

1. Das sportliche Angebot ist bereits vorhanden. Die TSV bietet für alle Kinder und Jugendlichen zwischen 9-20 Jahren ein entsprechendes Trainings- und Spielangebot.

2. Die TrainerInnen sind qualifiziert und motiviert. Auerbachs JugendtrainerInnen haben ein alle Menschen einschließendes Menschenbild als Grundlage ihrer Arbeit. D.h. sie fördern nicht nur große, sportliche, athletische, talentierte Jugendliche, sondern bieten allen, die dazu Lust haben eine Möglichkeit ihren Fähigkeiten entsprechend bei der TSV Auerbach Volleyball zu spielen. Gleichermaßen werden Sporttalente gesichtet, gefördert und in Auswahlteams aufgenommen.  Alle TrainerInnen haben einen Ehrenkodex unterschrieben, damit Eltern sicher sein können, dass das Wohl Ihres Kindes geschützt ist. Unsere TrainerInnen haben eine pädagogische Vollausbildung, sind Physiotherapeutin oder ehemalige LeistungssportlerIn.

3. Das außersportliche Programm bietet – von Jugendlichen organisierte / an den Interessen von Jugendlichen orientierte – Unternehmungen zur gemeinsamen Freizeitgestaltung.

 

Frage: Ist Volleyball eine gefährliche Sportart?

Die Antwort ist eher NEIN! Volleyball ist weniger gefährlich als andere Ballsportarten, denn es gibt keinen direkten Körperkontakt mit den Gegnern. Das Netz trennt sie und sorgt so für Sicherheit. Gleichwohl besteht bei allen Sportarten ein Restrisiko. Ein koordiniertes und trainiertes Kind ist aber besser vor Sturzverletzungen im Alltag geschützt als ein unsportliches Kind. So kann Volleyball einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit Ihres Kindes leisten.

 

Th. Weber, Diplom-Pädagoge, Lehrer und Trainer