TSV Rot Weiß Auerbach - Volleyball

U18 weiblich: 1. Spieltag in der Landesliga Süd

Mit einem Rumpfteam ist die TSV Auerbach am Sonntag (28.9.) in das erste Turnier der Meisterschaftsrunde der U18 (weiblich) in der Landesliga Süd bei der HTG Bad Homburg gestartet. Nach vier Niederlagen und dem letzten Platz gibt es zwar weiterhin viel zu tun für die beiden Trainer Anja Seitz und Willi Zeig, doch obwohl es nicht zu einem Satzgewinn reichte, gibt es auch Positives zu berichten.

Wegen Krankheit / Verletzung, Klassenfahrt und anderem nur mit sechs Spielern angetreten, war von vornerein klar, dass alle Spielerinnen alle Spiele durchspielen mussten. Immerhin konnte das

Hinten von links: Annalouise Harks, Jessica Gach, Jasmin Stier, Lea Schäfer. Vorne von links: Eva-Lotte Wenderoth, Katharina Merk
Turnier genutzt werden, um Lotte Wenderoth und Jessica Gach gleich an ihrem allerersten Spieltag ordentlich Erfahrung sammeln zu lassen und auch Mimi Harks hatte bis zu diesem Zeitpunkt erst wenige Sätze gespielt.  Mit Katharina Merk, die in der letzten Saison neben den Spielen  bei der U15-Meisterschaft auch schon Erfahrung auf dem Großfeld gesammelt hatte, sowie Lea Schäfer und Mannschaftsführerin Jasmin Stier, die zusätzlich auch schon vergangene Woche bei den U20-Meisterschaften aktiv waren, waren auch drei erfahrenere Spielerinnen dabei. Außerdem ist noch zu erwähnen, dass das Team bis auf Lea Schäfer (erstes von zwei Jahren in der U18) aus U16-Spielerinnen (also bis zu 2 Jahre jünger als die Gegnerinnen) bestand.

Während die Spielerinnen der Teams von der HTG Bad Homburg (Ausrichter), der TG Rüsselsheim, dem SC Königstein und dem TV Bommersheim auch bereits Spielerfahrung in der Damenrunde sammeln und ausnahmslos mit festen Positionen, teilweise schon mit nur einer Zuspielern (sogenanntes 5-1) agierten und durch ihre ob ihres Alters teils körperlichen Vorteile (Größe, Kraft und Dynamik) im Aufschlag und Angriff aggressiver waren, hatten die Auerbacher Mädels zwar zunächst mit einem im Vergleich zu den Gegnern einfacheren, für die Mädels aber neuen Spielsystem zu kämpfen, konnten aber durch eine – bis auf die Annahme – deutlich geringere Eigenfehlerquote und guten Einsatz in der Feldabwehr immer wieder zu längeren Ballwechseln und Punkten kommen. Im Angriff gab es allerdings wegen des auch bei einfachen Bällen unpräzisen Spielaufbaus kaum zwingende Aktionen. Lediglich Lea Schäfer konnte ein, zwei Mal mit aggressiven Angriffsschlägen direkt Punkten, während sonst eher durch zwar wenig druckvolle, dafür aber gezielte Angriffe oder Fehler des Gegners gepunktet wurde.

Im ersten Spiel des Tages waren die Auerbacher auch am dichtesten an einem Satzgewinn. Gegen den Ausrichter aus Bad Homburg ging der erste Satz mit 21-25 verloren, im zweiten reichte auch eine Führung von zeitweise fünf Punkten und mehrere Satzbälle nicht (24-26), da die Bad Homburgerinnen gegen Satzende nicht genug unter Druck gesetzt werden konnten und auch keine Fehler mehr machten.

Gegen das stärker eingeschätzte Team aus Königstein (14-25 / 17-25) hatten die Auerbacher zusätzlich öfter Probleme in der Annahme. Der spätere Turniersieger TV Bommersheim agierte sehr sicher im Spielaufbau und druckvoll, aber trotzdem kontrolliert im Angriff, so dass Auerbach trotz teils längerer Ballwechsel hier die deutlichste Niederlage einstecken musste (11-25 / 10-25). Nach der ersten Spielpause folgte dann im vierten Spiel gegen die TG Rüsselsheim die vierte Niederlage (16-25 / 12-25).

Trotz teils deutlichem Rückstand steckten die Auerbacher Mädchen aber nie auf und kämpften bis zum letzten Ball. So sah das auch der Trainer Willi Zeig: „Kämpferisch hat die Mannschaft heute eine gute Leistung gezeigt, Insbesondere ist hier Jessi hervorzuheben, die in ihren ersten Spielen überhaupt mit hohem körperlichen Einsatz spielte und sich auch den ein oder anderen blauen Fleck nach Abwehraktionen als Andenken mitnahm.“

Für die nächsten Turniere wird – auch wenn die ein oder andere Spielerin aus der dritten Damenmannschaft noch als Verstärkung dazukommt – eine Steigerung in der Annahme notwendig sein, um dann über einen besseren Spielaufbau auch im Angriff aggressiver zu werden. Trainer Willi Zeig: „Wir arbeiten natürlich im Training viel in den Bereichen Annahme, Spielaufbau und Angriff und würden da auch gern noch mehr tun, leider hat es aber mit einer dritten Trainingszeit nicht geklappt. Mit Beginn der Punktspielrunde haben wir aber eventuell die Möglichkeit, Zusatztrainings am Samstag anzubieten, um auch im Hinblick auf die Meisterschaften Spieler aus anderen Trainingsgruppen integrieren zu können.“

Für die TSV Auerbach spielten: Jessica Gach, Annalouise „Mimi“ Harks, Katharina Merk, Lea Schäfer, Jasmin Stier und Eva-Lotte Wenderoth. Trainer: Willi Zeig

Archive